Veterinärmedizin studieren um Pferde Tierarzt um werden

Um Pferdetierarzt zu werden benötigt man zunächst eine Hochschulreife, sprich ein Abitur oder ein ausländischer Abschluss der gleichwertig ist und an dem man an deutschen Universitäten studieren darf.

Inzwischen bieten verschiedene Universitäten ein Studium der Veterinärmedizin an, welches Grundvorraussetzung ist um Tierarzt für Großtiere zu werden. Zu den Universitäten zählt vor allem die Freie Universität Berlin, aber auch die Universität Gießen und viele andere Universitäten. Wer sich für dieses Studium entscheidet sollte sich von vorneherein im klaren darüber sein, dass sowohl das Studium als auch die anschließende Tierarzt Ausbildung mit hohen körperlichen und seelischen Strapazen verbunden ist und auch der fertig ausgebildete und praktizierende Tierarzt nur selten einen 8 Stunden Job hat, auch am Wochenende und an Feiertagen arbeiten muss, immer erreichbar sein muss und nicht selten Nachtschichten einlegt. Besonders wer als Tierarzt für Großtiere auf dem Land tätig ist, wird häufig Nachts um Hilfe grufen.

 

Die Regelstudienzeit an der Universität beträgt 5 Jahre und umfasst den wissenschaftlichen theoretischen Teil der Veterinärmedizin, nach bestandener Prüfung folgt eine vier jährige Ausbildung in der man praktische Fähigkeiten und Wissen erwirbt. Als angehender Tierarzt erhält man Einblick in viele verschiedene Berufe und wird unter anderem auch auf Schlachthöfen arbeiten müssen. Ziel der Ausbildung ist es sich in einem speziellen Bereich fortzubilden, so kann man sich direkt auf zum Beispiel Pferde spezialisieren und alles über die verschiedenen Pferdekrankheitsbilder erlernen.

 

Später kann man allerdings nicht nur als Tierarzt praktizieren sondern auch einen Job beim Veterinäramt annehmen oder im Bereich Forschung oder an der Universität arbeiten und forschen um den Stand der Veterinärmedizin weiter voranzutreiben und die Krankheitsbilder von Tieren zu erforschen und neue Heilungsmethoden herausfinden. Doch besonders auf dem Land ist die Anzahl an Tierärzten noch lange nicht gedeckt, hier bestehen also recht gute Berufsaussichten, wenn man die damit verbundenen Strapazen auf sich nehmen möchte.

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